Andalusien

Andalusien, das Land des Stierkampfs und des Flamencos, ist das ideale Reiseziel für alle, die an Entscheidungsschwäche leiden. Soll die Reise in die Berge gehen oder doch besser an den Strand? Oder hauptsächlich den kulturellen Aspekt berücksichtigen? Wer nach Andalusien reist, findet all das. Und noch viel mehr. Quirliges Strandleben im Süden, Tropfsteinhöhlen und mit Schnee bedeckte Gipfel in der Sierra Nevada.

Traumhafte, nahezu unberührte Sandstrände im Westen, beeindruckende Kunstschätze und faszinierende Architektur in Sevilla, Cádiz, Córdoba oder Granada. Nicht zu vergessen die herrlichen Naturparks wie der Sierra de Aracena y Picos de Aroche. Dann gibt es da natürlich die faszinierend weite Landschaft Andalusiens, über der an nahezu 300 Tage im Jahr die spanische Sonne steht.

Und die allgegenwärtigen Fiestas und den Flamenco, die dem Urlaub ein ganz besonderes Flair verleihen. Es lohnt sich, das feurige Andalusien zu erkunden. Denn nirgendwo sonst lassen sich spanische Lebensfreude und das südländische Temperament so hautnah miterleben.

 

Andalusiens traumhafte Küsten

Traumhafte Stände und ungetrübte Badefreuden versprechen die wunderschönen Küsten Andalusiens. Für jeden Geschmack gibt es die richtige Küste. An der Costa del Sol pulsiert das Leben unablässig. Geschäftiges Treiben und eine Infrastruktur, die keinen Urlaubswunsch unerfüllt lässt, lassen keine Langeweile aufkommen.

Deutlich ruhiger geht es hingegen an der Costa de la Luz zu. Im Gegensatz zur stark frequentierten Costa del Sol findet sich hier immer ein ruhiger Platz am Strand. Nahezu unberührte Natur und eine imposante Dünenlandschaft bietet der Nationalpark Coto de Doñana. In diese faszinierende Dünenlandschaft mit einem über 20 Kilometer langen Sandstrand verirren sich nur wenig Touristen. Abseits der Traumstrände lockt das urwüchsige Hinterland mit malerischen Bergdörfchen und urwüchsiger Natur.

 

Geschichte hautnah erleben

Für alle, die gerne auf geschichtsträchtigen Pfaden wandeln, ist Andalusien ein Paradies. Die einstige Herrschaft der Mauren ist allgegenwärtig. Prächtige Baudenkmale lassen vor allem in Córdoba, Granada und Sevilla den Glanz damaliger Zeiten erahnen.

Orientalische Baukunst in Perfektion zeigt die Mezquita, die berühmte Moschee in Córdoba. Wer die Säulengänge der im Jahr 784 erbauten Moschee durchstreift, verfällt zwangsläufig in andächtiges Schweigen.In Granada locken die Palastanlage Alhambra und Albaicín, ein bezauberndes Wohnviertel im Stil eines orientalischen Dörfchens.

Sevillas orientalisches Erbe zeigt sich unter anderem beim Alcázar, dem prächtigen Königspalast. Opulent ausgestattete Räume, Palasthöfe mit kunstvollen Mosaiken und prächtigen Gärten mit plätschernden Wasserspielen lassen den Palast zu einer Oase im Alltagstrubel werden. Gotisch, aber nicht minder imposant, ist eines der größten Kirchenhäuser der Welt und zugleich das Wahrzeichen der Stadt, die Kathedrale von Sevilla.

Die Kathedrale liegt im Barrio Santa Cruz, dem wunderschönen Altstadtviertel der Stadt. Im Gewirr der engen Gässchen treffen sich am Abend die Einheimischen zu einem Schwätzchen. Mit leckeren Tapas lassen sie den Abend in einer gemütlichen Bar ausklingen und lauschen mitreißenden Flamenco-Klängen. Erlebenswert. Und nachahmenswert. Spanisches Lebensgefühl hautnah.

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