Fuerteventura

Fuerteventura: das sind 304 km Küstenlänge, davon gut 55 km Strand und eine Durchschnittstemperatur von 20 Grad. Oder anders formuliert: Sonne, Strand und Meer – so weit das Auge reicht. Und kaum etwas, was die Entspannung stören könnte. Der Atlantik schimmert strahlend blau, die Wassertemperatur misst selbst im Winter 17 Grad.

Die goldgelben Sandstrände der Costa Calma strahlen mit der Sonne um die Wette und sind ein paradiesisches Fleckchen für Surfer, Sonnenanbeter und Strandläufer. Weiter südlich - nur einen Strandspaziergang entfernt - locken die Playas de Sotavento. Sie umrunden nahezu die gesamte Ostküste der Halbinsel Jandía und bieten selbst in der Hauptsaison ein gemütliches Plätzchen und traumhafte Badefreuden.

Äußerst imposant sind auch die fantastischen Sanddünen im Norden Fuerteventuras, die sich nahe Corralejo erheben. Romantisch und beschaulich geht es im Fischerdörfchen El Cotillo zu. An den malerischen Badebuchten rund um El Cotillo findet sich immer ein lauschiges Fleckchen zum Träumen. Zudem hat sich das liebenswerte Örtchen mit dem kleinen Fischerhafen ursprüngliches Flair bewahrt.

Wassersport: Fuerteventura für Surfer

Fuerteventura ohne Surfer? Undenkbar. Die traumhaften klimatischen Bedingungen haben die Sonneninsel zum Mekka der Surfer werden lassen. Anfänger wagen sich am besten im Süden bei Jandía aufs Brett, die Könner zieht es nordwärts. Seit 1985 findet alljährlich im Juli der Windsurf & Kiteborad Worldcup nahe der Costa Calma statt. Bei Disziplinen wie Speed oder Freestyle werden auch den Zuschauern spektakuläre Sprünge und fantastische Manöver geboten. Gekrönt wird der Wettkampftag von der abendlichen Party am Strand, auf der auch Nicht-Surfer willkommen sind.

Landpartie: Die andere Seite Fuerteventuras

So spektakulär die Strandimpressionen der Insel sind, so unspektakulär erscheint das Inselinnere. Karge Felswüsten, Vulkankegel, Lavafelder und Strauchwerk prägen das Bild. Ernüchternd für all jene, die die üppige Vegetation anderer Kanareninseln vor Augen haben. Dennoch verzaubert Fuerteventura durch einen ganz eigenen Charme und bietet auch fernab von Meer und Strand verlockende Sehenswürdigkeiten.

Eine Hauptattraktion ist Betancuria.Die ehemalige Hauptstadt der Insel wurde 1405 von Jean de Béthencourt (1360 – 1422), dem Entedecker der Kanarischen Inseln gegründet. Das geschichtsträchtige Örtchen liegt inmitten erloschener Vulkankegel in einem ausgetrockneten Flussbett. Ungeachtet der sonst kargen Inselvegetation gleicht Betancuria einer grünen Oase. Zu entdecken gibt es einen malerischen Ortskern, den prächtigen barocken Altar der Kirche Iglesia de Santa Maria oder das Museo Arquelógico.

Lohnenswert ist ein Besuch im Gutshof Casa Santa Maria. Die Küche verwöhnt den Gaumen mit inseltypischen Spezialitäten, die kunsthandwerkliche Ausstellung erfreut die Sinne.

Verschlungene Pfade: Unterwegs in den Höhlen Fuerteventuras

Wer genug von der Sonne Fuerteventuras hat, kann die im nördlichen Villa Verde gelegenen Cueva del Llano erkunden. Zünftig ausgestattet mit Schutzhelm und Stirnlampe geht es hinab in die Höhlen – Sonnenlicht gibt es hier garantiert nicht. Das angrenzende Museum informiert über die Geschichte Fuerteventuras.

Auch im Westen bei Ajuy geht es in die Tiefe. Direkt am Meer liegen die beeindruckenden Höhlen der Caleta Negra, vor deren Besichtigung erst die schroffen Klippen erklommen werden müssen. Nach der aufregenden Höhlenpartie laden die angrenzenden Strandrestaurants zur Rast ein. In der Fischfangsaison (von Mai – Okotober) steht täglich frischer Fisch auf dem Speiseplan. Dazu ein paar frische papas arrugadas (kleine Salzkartoffeln) mit würziger Mojo-Sauce und der Urlaubstag ist perfekt.

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